Frieden
im Heiligen Land – dass ist ein Wunsch, der gerade an den Hochfesten der
Christenheit immer wieder ganz laut wird. Es fällt zunehmend schwer, daran zu
glauben, dass dieser Friede irgendwann einmal Wirklichkeit wird.
„Die
Zukunft hat der Auferstandene versprochen - Friede auf dieser Erde hat er nicht
versprochen.“ Dieses Wort stammt von keinem geringeren als

Katharina Kasper kommt in
ihren Briefen immer wieder auf den Frieden zu sprechen. Katharina gibt auch ein
paar Hinweise, wie Frieden möglich werden kann. „Wandeln wir so in Gottes Gegenwart, dass … der liebe Gott alles sehen
kann. Suchen wir dem lieben Gott allein gefallen zu wollen, Seine Ehre zu
fördern, so gelangen wir zur Vereinigung mit dem lieben Gott. Wir finden
Frieden, Ruhe in unseren Seelen, Ergebung in den göttlichen Willen. … O möge
der liebe Gott doch helfen und den langersehnten Frieden geben.“ (Brief 72)
Diesen Worten ist nichts
hinzuzufügen. Ich wünsche Ihnen zum Osterfest den Frieden des Auferstandenen,
der uns dann gegeben ist, wenn wir – wie Katharina sagt – Gott den Raum in
unserem Leben geben, der ihm zusteht.
STH